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Aktion "Schöner Ferientag" in Unterschleißheim

2008 - Abenteuer "Biobauernhof"

Am Mittwoch, den 6. August 2008, veranstalteten die Unterschleißheimer MÜTTER GEGEN ATOMKRAFT e. V. im Rahmen der AKTION SCHÖNER FERIENTAG 2008 einen Tagesausflug zum Biobauernhof in Mauern bei Grafrath. Bei herrlichem Sonnenschein wanderten die 14 Ferienkinder mit Elvira Neundorf, Angelika Rudorff und Gina Gillig ca. 6 km von Grafrath zum Bio-Bauernhof in Mauern. Da es die Sonne sehr gut mit uns meinte, machten wir während der Wanderung eine Pause, in der die Kinder trinken und ihre mitgebrachte Brotzeit verspeisen konnten.

Auf dem Bauernhof angekommen erkundeten wir unter fachkundiger Führung durch Christiane Schaller vom ‚Umweltinstitut München e.V.' den Stall, Weide und Gemüsefelder. Dabei erfuhren die Kinder anschaulich den Unterschied zwischen der Arbeitsweise eines konventionellen Bauern und der eines Biobauern. Der Biobauernhof setzt keine Pestizide, Insektizide oder Gentechnik ein. Die Kühe sind seltener krank und haben ausreichend Platz im Stall. Sie geben zwar im Durchschnitt weniger Milch als eine ‚Hochleistungskuh' im konventionellen Betrieb, dafür sind Milch und Fleisch besser. Die Gemüsefelder sind mit Nützlingsstreifen unterbrochen. Auf der Weide hatte es den Kindern ‚Ilse' angetan, die Leitkuh, der alle anderen Kühe folgten, und deren freche Tochter ‚Inga'. Es gab eine leckere Brotzeit auf dem Bauernhof mit Bioprodukten. Die Kinder konnten sich auf dem Trampolin austoben und die bereitgestellte große Schaukel benutzen. Zurück ging's wieder mit Bus und S-Bahn.

2007 - Wanderung zum Bauernhof Jexhof

Am Donnerstag, den 2. August 2007, veranstalteten die Unterschleißheimer MÜTTER GEGEN ATOMKRAFT e. V. im Rahmen der AKTION SCHÖNER FERIENTAG 2007 der Stadt Unterschleißheim einen Tagesausflug zum Bauernhof Jexhof bei Fürstenfeldbruck. Bei herrlichem Sonnenschein wanderten die 15 Ferienkinder mit Elvira Neundorf und Gina Gillig fast 7 km von Schöngeising durch den Wald zum Jexhof, unterwegs wurde kräftig Brotzeit gemacht. Dort angekommen, tauchten wir ins Abenteuer ‚Wasserwelten’. Am nahegelegenen Kellerbach gingen die Kinder eifrig auf die Suche nach Bewohnern des Baches - Köcherfliegenlarven, Eintagsfliegenlarven und Bachflohkrebse wurden im Marmeladenglas zum Jexhof gebracht. Die Kinder konnten unter dem Mikroskop die nur wenige Millimeter großen Tiere betrachten und waren fasziniert von den Formen der Tiere. Anhand der gefundenen Tiere bestimmten sie die Wassergüte des Baches und lernten damit eine biologische Gewässeruntersuchung kennen.

Seit 10 Jahren bieten die Unterschleißheimer MÜTTER GEGEN ATOMKRAFT e. V. jeden Sommer einen naturkundlichen Ausflug für Ferienkinder an zusammen mit der Stadt Unterschleißheim.

2006 - "Verschwundenes Dorf Ramsee"

Am Dienstag, den 8. August 2006, veranstalteten die Unterschleißheimer MÜTTER GEGEN ATOMKRAFT e. V. im Rahmen der AKTION SCHÖNER FERIENTAG 2006 mit 11 Kindern eine Wanderung zum 'verschwundenen Dorf Ramsee' am Ammersee mit anschließendem Grillen und Baden.

Mit der S-Bahn fuhren wir nach Herrsching. Von dort wanderten wir bei herrlichem Sonnenschein östlich des Ammersees durch regional bedeutende Leitenwälder zum verschwundenen Dorf. Warum wurde es vor etwa 100 Jahren verlassen? Schließlich erreichten wir nach Pausen und naturkundlichen Spielen das Natur- und Jugendzentrum des Bund Naturschutz in Wartaweil. Dort konnten wir Lagerfeuer machen, grillen und im See baden. Nachhause ging’s dann wieder mit Bus und S-Bahn.

2005 - Ausflug an die Mangfall

Die Unterschleißheimer "Mütter gegen Atomkraft" luden im Rahmen des "Schönen Ferientags" am 1. August 2005 zu einem Ausflug für 8- bis 10jährige Kinder an die Mangfall ein.
Die Kinder entdeckten zusammen mit ihren drei Betreuerinnen und einem Biologen viel Interessantes, so konnten junge Feuersalamander im Lupenglas betrachtet werden, Kaulquappen und Mückenlarven waren zu beobachten oder heimische Baumarten sind mit Eifer bestimmt worden.

Nach einer kräftigen Brotzeit tollten und sprangen die Kinder im Wasser herum und balancierten auf einem Baumstamm. Auch dank des schönen Wetters ein rundum gelungener Ausflug!

2004 - Ausflug nach Andechs

Die Unterschleißheimer Mütter unternahmen im Rahmen der Aktion "Schöner Ferientag" am 2. August 2004 einen Ausflug mit 16 Kindern nach Andechs.


Von dort wanderte die Gruppe bei herrlichem Sommerwetter durch den Wald. Begeistert erkundeten die Kinder mit Lupe und Fernglas ausgestattet die Gegend. Am Ziel angekommen wurde kräftig Brotzeit gemacht.

2003 - Das "Mangfall-Knie"

Wandern, beobachten, spielen und schließlich baden in der Mangfall. Mit der S-Bahn (S7) fahren wir zur Kreuzstraße. Von dort schlendern wir zur Mangfall, beobachten Frösche, bestimmen Bäume und machen naturkundliche Spiele und Brotzeit. In der Mangfall können wir baden. Nachhause geht's dann wieder mit der S-Bahn.

Datum: Dienstag, 5. August 2003
Ort der Veranstaltung: Kreuzstraße, Mangfall
Alter: 8 bis 10 Jahre;
Höchstzahl der Teilnehmer: 15 Kinder

Ausrüstung: Feste Schuhe, Brotzeit für den Tag, Getränk, Badesachen bei Badewetter. Wer eine Handlupe, ein kleines Marmeladenglas oder einen Kescher hat, kann dies gern mitbringen für die 'Entdeckungen'.

2002 - Isar "die Reißende"

MÜTTER GEGEN ATOMKRAFT e. V. organisierten Kinderausflug im Rahmen der Aktion 'Schöner Ferientag' am 6. AUGUST 2002. Die Unterschleißheimer Mütter gegen Atomkraft e. V. luden im Rahmen der Aktion Schöner Ferientag' 2002' ein zu einem Entdeckungs- und Badeausflug für 8 bis 10-jährige Kinder an die Isar.

Ausgerüstet mit Brotzeit, Lupenglas und Badesachen im Rucksack ging es mit der S-Bahn nach Icking. Von dort wanderte die Gruppe zusammen mit den Betreuerinnen Elvira Neundorf, Regine Lange und Gina Gillig von den Unterschleißheimer Müttern gegen Atomkraft e. V. und dem Diplombiologen Detlef Schilling vom Umweltinstitut München e. V. durch den Wald an die Isar, deren Namen aus dem Keltischen kommt und 'Reißende' bedeutet.

Unterwegs entdeckten die Kinder viel Interesantes. Die am Boden liegenden Pferdeäpfel erzählten, dass neu geborene Fohlen nur dann überleben, wenn sie davon gefressen haben, denn dann kann ihr Verdauungsapparat in Gang kommen.

Am Wurzelteller einer entwurzelten Fichte wuselte es von Leben. Insekten und Käfer wurden von den Kindern durch das Lupengals betrachtet. Vor allem die Gelbbauchunke faszinierte die Kinder wegen der grellen gelben Farbe ihres Bauches der ansonsten dunklen und unauffälligen Farbe ihres Körpers.

Mit Eifer bestimmten sie die heimischen Baumarten. An der Fischtreppe am Ickinger Wehr schmeckte dann die mitgebrachte Brotzeit. Trotz bewölktem, aber warmen Wetter tollten die Kinder im Wasser am Badeplatz auf der Isarinsel unterhalb des Wehrs.

Am Spätnachmittag konnten die Eltern ihre Ferienkinder wohlbehalten an der S-Bahn in Unterschleißheim wieder abholen.

2000 - "Verschwundenes Dorf Ramsee"

Bei strahlend blauem Himmel fuhr die Gruppe der Kinder, die sich zu dem Ausflug im Rahmen der "Aktion Schöner Ferientag" angemeldet hatten, mit Gina Gillig, Regine Lange und Elvira Neundorf von den Unterschleißheimer MÜTTER GEGEN ATOMKRAFT e. V. frühmorgens am 18. August 2000 mit der S-Bahn nach Herrsching zum Ammersee.

Dort erwartete sie der Diplombiologe Detlef Schilling vom Umweltinstitut München e. V. Unter spielerisch vermittelter, fachkundiger Führung wurde der Leitenwald entlang des Ammersees in Richtung Süden durchwandert. Die Kinder waren begeistert von den vielen jungen Kröten, die auf dem Wanderweg hin und her hüpften und ständige Begleiter waren. Sie ließen sich behutsam in die Hand nehmen und die Kinder betrachteten sie mit ihren Lupen. Erstaunt waren sie von den Walnußbäumen, die aufgrund des relativ milden Klimas der östlich zum Ammersee abfallenden Hanglage dort wachsen können.

Im Wald entdeckten die Kinder Spuren des vor ungefähr 150 Jahren verlassenen Dorfes Ramstein: den Brunnen, Gruben die von Häusern zeugten, oder die Lichtung, auf der die Kirche stand und an die ein Gedenkstein erinnert. Schließlich freute sich jeder auf ein erfrischendes Bad im Ammersee bei der Hütte des Bund Naturschutz in Wartaweil. Die Kinder tollten mit den im Wasser liegenden Baumstämmen oder spielten mit dem Wasserrad.

Da dies alles hungrig machte, wurde ein Lagerfeuer angezündet, das mitgebrachte Fleisch und die Würstel gegrillt und mit Heißhunger verschlungen. Am Abend konnten die Eltern ihre nun müden aber frohen Ferienkinder wohlbehalten an der S-Bahn in Unterschleißheim wieder abholen.