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Atomkraft gestern - und heute?

Eine versuchte Bilanz der Kernenergienutzung

Zum 31. Jahrestag des Reaktorunfalls von Tschernobyl (26.4.1986) findet ein Vortrag über die Bilanz der Kernenergienutzung statt: im Stadtteilzentrum guardini90, Guardinistraße 90. Diese Bilanz wird zusätzlich getrübt von einer zweiten Katastrophe, die sich in Fukushima, Japan, im Jahr 2011 ereignete und deren Schäden immer noch nicht überschaubar sind. Dabei herrschte zu Beginn des „Atomzeitalters“ fast eine euphorische Zuversicht, dass mit der Atomkraft alle Energieprobleme der Menschheit gelöst seien. Die Gruppe Agenda 21 in Hadern blickt am 26.4. auf Jahrzehnte der Kernkraftnutzung zurück und versucht, die derzeitigen Ansätze für eine „strahlende Zukunft“ einzuwerten. Die Informationsveranstaltung unter dem Titel
Atomkraft gestern – und morgen? findet am Mittwoch, den 26.4.2017, 19 Uhr, im Stadtteilkulturzentrum guardini90 in Hadern, Guardinistr. 90, am Haderner Stern statt.

Der Eintritt ist frei.

Der Referent Eugen Kuntze hat als Physiklehrer und junger Familienvater die Tschernobyl-Katastrophe mit ihren Auswirkungen auf den Raum München erlebt. Als Befürworter der Nutzung Erneuerbarer Energien und aktiver Teilnehmer an der Energiewende tritt er für „enkeltauglichen Energiegebrauch“ ein. Die Aktivitäten der Arbeitsgruppe, deren Sprecher er ist, wurden schon 2003 mit dem Umweltpreis der Stadt München ausgezeichnet. Derzeit unterstützt diese Gruppe mit allen ihren Gliederungen die Bestrebungen, auch die Kohlenstoffverbrennung zu reduzieren, damit die bereits wahrnehmbare Klimakatastrophe abgemildert werden kann. Den Begriff „Klimawandel“, der häufig verwendet wird, empfinden die Aktiven aus Hadern beschönigend.
Künftige Generationen werden die Energiepolitik der Gegenwart verantwortungslos nennen, so wie die Katastrophe von Tschernobyl aus Verantwortungslosigkeit entstand.

 

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