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Protest Mahnwache gegen Atomfabrik in Lingen

"Damit reagierten sie auf die Eil-Entscheidung des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs vom Dienstag. [...] Das Gericht hat dem französischen Atomkonzern EDF-Framatome/ANF den Export von Brennelementen aus der Brennelementefabrik Lingen an die altersschwachen und störanfälligen belgischen Atomkraftwerke (AKW) Doel 1 und 2 erlaubt", obwohl in der Hauptsache noch die Klage einer Aachener Privatperson vor dem Verwaltungsgericht in Frankfurt anhängig ist.

Den eigentlichen Fragen der AKW-Sicherheit und des Schutzes der Bürger*innen gegen die atomaren Gefahren wich das Kasseler Gericht aus. Gefahren birgt auch der Betrieb der Atomfabrik in Lingen. Vor zwei Jahren, am 6.12.2018, brach in einem nuklearen Labor der Brennelementefabrik ein Feuer aus, das zu einer fast zweimonatigen Stilllegung der Atomanlage führte. Inzwischen fordern mehr als 350 Organisationen mit der „Lingen-Resolution“ die sofortige Stilllegung der Brennelementefabrik in Lingen sowie des AKW Lingen 2.

Die GAL Gronau betont, dass auch sie die Forderungen der Lingen-Resolution unterschrieben hat. „Ein schwerer Störfall in dem Atomkraftwerk in Lingen kann auch massive Auswirkungen auf die Bevölkerung in Gronau und in ganz NRW haben“, so die GAL in einer Pressemitteilung"

Lesen Sie hier die gesamte Presseerklärung auf atomstadt-lingen.de

[Link abgerufen am 15.12.2020]

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