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Unsere Solidarität mit Kazuhiko Kobayashi, Anti AKW Japan

 

Wednesday, May 15, 2019

Meine lieben Freundinnen und Freunde!

Wie Ihr vielleicht wisst, ist die Präfektur Aomori der nördlichste Teil der japanischen Hauptinsel und das am stärksten konzentrierte Gebiet der nuklearen Industriekomplexe

(noch im Testbetrieb nach vielen technischen Fehlern und
Unfällen), Urananreicherungsanlage, Plutonium-Wiederaufbereitungsanlage, MOX-Brennstoffherstellung, Atommülllager und Ohma Mox-Atomkraftwerk im Bau.

Seit vielen Jahren machen die japanische Regierung und die Atommafia die Wirtschaft der Präfektur Aomori und die Existenz der Einwohner völlig abhängig von den Nuklear-Industrien, so dass die Einwohner immer gezwungen sind,wenn die nächste Wahl stattfindet,den Kandidat für den Gouverneur der Präfektur Aomori zu wählen, der von der Seite der japanischen Regierung und Atom-Mafia unterstützt wird.

Und jetzt steht die nächste Wahl kurz vor dem Wahltermin, nämlich dem 2. Juni 2019.

Selbst wenn es sehr schwierig ist, die Wahl zu gewinnen, unterstützen wir alle, die wir gegen die Nuke Mafias kämpfen, unsere Kandidatin Frau D. Wakako Sawara für Präfekturgouverneurin. Nun bitte ich Euch, Eure kurzen ermutigenden Solidaritäts-E-Mails an Frau D. Wakako Sawara mir an meine Emailadresse zu senden. Ich werde sie dann sofort in ihrer Internet-Gruppenseite veröffentlichen.

Zu Eurer Information:

https://de.wikipedia.org/wiki/Rokkasho_(Aomori)
https://de.wikipedia.org/wiki/Wiederaufarbeitungsanlage_Rokkasho
https://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_%C5%8Cma

Bitte, leitet diese Email auch weiter an alle Eure Internetfreunde!!

Ich danke Euch recht herzlich für Unterstützung und freue mich auf Eure Soli-Emails!!

Mit solidarischen Grüßen
Kazuhiko Kobayashi

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Monday, May 20, 2019

Dear Mr. Kobayashi,

we, the Mothers against Atomic Energy, Germany, protest against the Japanese nuclear industry and declare our solidarity with the candidate, Ms .D. Wakako Sawara, for governor of the prefecture Aomori. We support her in her struggle against the currently ruling
local nuclear industry and nuclear mafia. We sincerely wish her well and strength to win her election campaign.

The Executive Board of the Mothers against Atomic Energy, Germany

Sieghild Kerschbaumer, Doris Stadler, Susan Rae Polzer
Erika Bräunling, Maria Salek

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5. Juni 2019

Lieber Vorstand der Mütter gegen Atomkraft e.V.

ich bitte Sie aus dem ganzen Herzen um die Entschulding für mein verspätetes Dankeswort für Ihr englisches Solidaritätsschreiben an Frau Dr. Wakako Sawara.

Trotz unseres größten Solidaritätseinsatzes konnten wir leider die Wahl nicht gewinnen.
Die korrupte machtbesessene Regierung und Atommafia haben letztendlich auch diesmal
die Mehrheit der Wahlbeteiligten unter wirtschaftlichspsychologischen Druck gesetzt und
damit die Wahl gewonnen. In paar Tagen werde ich meinen Freundinnen und Freunden noch
einen kurzen Bericht als Rundschreiben schicken.

Trotz all dem, werden wir weiter gegen die Nuklearwaffen und AKWs kämpfen.

Da die Atomgefahr weltweit über die Landesgrenzen geht, so sollten wir auch Hand an Hand gemeinsam über die Grenzen hinweg gegen die Atommafia kämpfen. Und in diesem Sinne habe ich mich besonders über Ihre Worte an Frau Dr. Wakako Sawara gefreut.

Solidarische Grüße
Kazuhiko Kobayashi

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Datum: 10. Juni 2019
Betreff: Gouverneurwahlergebnis der Präfektur Aomori 2019


Liebe Freundinnen und Freunde,

ich danke Euch nachträglich nochmals recht herzlich für viele Solidaritätsschreiben an Frau Dr. Wakako Sawara, die Kandidatin der Gouverneurwahl für die Präfektur Aomori.

Die Zahl der Wahlberechtigten: 1,091,511
Die Wahlbeteiligung: 40.08%

Der Gewinner: Herr Shingo Mimura (63 Jahre alt)
Zahl der Stimmen: 329,048
(75.73% der gesamten abgegebenen Stimmen)

Die Verliererin: Frau Dr. Wakako Sawara (65 Jahre alt)
Zahl der Stimmen: 105,466
(24.27% der gesamten abgegebenen Stimmen)

Leider konnten wir auch diesmal die Machtblöcke der mäctigen Pro-Atom-Regierung und Atommafia nicht besiegen. Erstens hat's sich gezeigt, dass die Mehrzahl der Wähler, wie immer, unter dem wirtschaftlichen Druck der Atomindustrie total eingeschüchtert war und sich völlig auf sie angewiesen fühlte.

Zweitens sieht man an der niedrigen Wahlbeteiligung (40.08%) deutlich, dass der größere Teil der Wahlberechtigten desinteressirt war, eigene Stimme abzugeben, vermutlich aus dem Gefühl eigener Machtlosigkeit bzw. aus Resignation.

Obwohl Frau Dr. Wakako Sawara und deren Unterstützer mit allen ihren Kräften versucht haben, den Einwohnern in Aomori die große Gefahr der Pro-Atom-Politik für die Menschheit und die Natur klarzumachen und die Wichtigkeit zu betonen, die Präfektur Aomori von der atomwirtschaftlichen Abhängigkeit zu befreien, haben wir leider die Wahl nicht gewinnen können.

In der ganzen Welt drohen nach wie vor weitere Nuklear-Katastrophen, vor allem in einem erdbebenreichen Land wie Japan, insbesondere in der Präfektur Aomori mit den riesigen Atomindustriekomplexen drohen Super-GAUs mit unendlicher Verseuchungsgefahr,
die sich weit über Japan hinaus verbreiten kann.

Insofern bedauern wir das Wahlergebnis zutiefst.

Unser Kampf zum Sieg wird ein langer Weg sein, aber wir sollten niemals resignieren.

Lasst uns weltweit Hand an Hand weiter kämpfen!!!

Mit solidarischen Grüßen
Kazuhiko Kobayashi

https://www.facebook.com/kazuhiko.kobayashi.37819
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An meinem Lebensabend habe ich nur noch einen Wunsch:
Aus meiner innersten Seele heraus zu sprechen und nach meinem Gewissen
zu handeln für die hilflosen, unschuldigen Kinder und für unsere einmalig kostbare,
schöne und unersetzbare Erde, die nun weltweit immer mehr verseucht wird und
schweigend um Hilfe ruft.

Kazuhiko Kobayashi
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