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Zwischen- und Endlager

Vortrag von Oda Becker am 30.01.2018 in Ohu

Probleme und Gefahren der Atommüll- (Zwischen-?) Lagerung

Vortrag von Oda Becker am 30.01.2018 in Ohu

Sieghild Kerschbaumer und Doris Stadler besuchten die vom Bund Naturschutz und der BüfA Regensburg  initiierte Veranstaltung.

Der Vortrag erläuterte die in der BUND-Studie Aktuelle Probleme und Gefahren bei deutschen Zwischenlagern für hoch-radioaktive Abfälle (Oktober 2017) gewonnenen Erkenntnisse. Kurz zusammengefasst:

·       Zwischen- und Endlagerung sind mit einander verbunden. Eine risikoarme Zwischenlagerung ist Grundbedingung einer erfolgreichen Endlagersuche

·       Durch die voraussichtlich wesentlich längere Lagerzeit in den Zwischenlagern ergeben sich zusätzliche Anforderungen z.B. an die Sicherheit, das Personal und anderes mehr

Die Genehmigungen der Zwischenlager laufen zwischen 2034 bis 2040 aus. Da sie aber länger gebraucht werden, müssen die Sicherheitsbedingungen neu überdacht werden. Halten die Castoren über den garantierten Zeitraum? Wie können sie bei Undichtigkeit gefahrlos für die Umgebung repariert werden, wenn z.B. der Reaktorbehälter schon zurückgebaut ist? Ist die Halle gesichert im Falle des Absturzes eines großen Flugzeuges oder eines Terrorangriffs z.B. mit panzerbrechenden Waffen?

Um die Fragen bis zum Genehmigungsende gelöst zu haben, sollte sofort begonnen werden, die Entscheidungsträger, Kommunalpolitiker und die Bevölkerung zu informieren und zu sensibilisieren.

Link zur Studie des BUND e.V.

https://www.bund-naturschutz.de/energie/atomausstieg.html

https://www.bund.net/service/presse/pressemitteilungen/detail/news/bund-fordert-schnelle-ueberpruefung-des-konzepts-fuer-atommuell-zwischenlager-und-mehr-problembewusstsei/